Oberbillig. Am Samstag (12. Januar) kam es gegen 17.30 Uhr auf der Bundesstraße 419 zwischen den Ortschaften Oberbillig und Temmels zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sechs Personen verletzt wurden. Der 69-jährige Fahrer eines PKW befuhr die B 419 von Oberbillig kommend in Fahrtrichtung Temmels. Aus bisher ungeklärter Ursache gerät der PKW des 69-Jährigen nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte er zunächst seitlich leicht den entgegenkommenden PKW eines 33-jährigen Mannes auf der Gegenfahrbahn und stößt seitlich versetzt frontal mit einem weiteren folgenden PKW, besetzt mit vier Personen, zusammen. Neben diesen vier Fahrzeuginsassen wurden ebenfalls die beiden Insassen des unfallverursachenden Fahrzeuges überwiegend schwer verletzt. Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Es entstand erheblicher Sachschaden. Durch die Staatsanwaltschaft Trier wurde zur Klärung der Unfallursache die Erstellung eines Sachverständigengutachtens angeordnet. Die Bundesstraße 419 war bis zu Räumung der Unfallstelle etwa 4 Stunden vollgesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei Saarburg und Trier, sechs Rettungswagen, vier Notarztwagen, Einsatzkräfte der FW Konz, Oberbillig, Nittel und die Straßenmeisterei Saarburg. Etwaige Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei Saarburg Telefon 06581-9155-0 in Verbindung zu setzen.

Pantenburg. Am Donnerstag (10. Januar) kam gegen 11:46 Uhr der Fahrer eines Tankfahrzeuges, beladen mit Heizöl, im Bereich der Landstraße 16 zwischen Wallscheid und Manderscheid in Höhe der Ortslage von Pantenburg aus derzeit noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Der Lkw kam erst abseits der Straße zum Stillstand. Das Fahrzeug war zum Unfallzeitpunkt noch mit etwa 13.000 Litern Heizöl beladen. Nach aktuellem Erkenntnisstand wurde der Fahrzeugführer beim Unfall verletzt. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, zu dessen Bergung ein weiteres Tankfahrzeug zwecks Abpumpen und ein Spezialunternehmen zur Bergung des Fahrzeuges angefordert wurden. Aktuell dürften keinerlei Gefahrstoffe an der Unfallstelle austreten. Vertreter der zuständigen unteren Wasserbehörde wurden angefordert, um eine mögliche Umweltgefährdung einzuschätzen. An der Unfallstelle wurde durch die Polizei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Straßenmeisterei eine Vollsperrung, sowie eine entsprechende Umleitungsstrecke eingerichtet. Spezialkräfte der Polizei waren zudem zwecks Auslesens und Auswertung des Fahrtenschreibers vor Ort.

Trier.  Am Mittwoch, den 19. September 2018, verübten zwei bisher unbekannte Täter in der Zeit zwischen 0:16 Uhr und 0:18 Uhr einem schweren Raub zum Nachteil der ARAL-Tankstelle in der Ostallee 22 in Trier. Hierzu betraten die maskierten Männer, die jeweils mit einer schwarzen Pistole bewaffnet waren, kurz nach Mitternacht die Tankstelle. Sie bedrohten die alleine im Verkaufsraum anwesende Angestellte und forderten die Herausgabe von Bargeld. Dabei sprach einer der Männer möglicherweise mit einem arabischen Akzent. Nachdem die 56-Jährige die Tageseinnahmen herausgegeben hatte, flüchteten die Männer. Während des Überfalls hielt sich ein weiterer Mann vor dem Verkaufsraum auf, offenbar stand er "Schmiere". Einer der Täter flüchtete in Richtung Balduinstraße, die anderen beiden liefen in Richtung Palastgarten davon. Alle drei Täter waren schwarz gekleidet und mit dunklen Schals maskiert.

Bereits am 17. September 2018 kam es um 23:52 Uhr zu einem versuchten schweren Raub auf die TOTAL-Tankstelle in der Eurener Straße 92 in Trier-West. In diesem Fall betraten ebenfalls zwei dunkel gekleidete und vermummte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle. Die Angestellte und ein Kunde wurden mit einer schwarzen Pistole, eventuell einer Beretta M 92, und mit einem Messer bedroht. Die Täter forderten auch hier die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die Angestellte in einen Nebenraum flüchtete, verließen die Räuber das Tatobjekt ohne Beute. Beide Taten wurden offensichtlich von denselben Tätern oder Tätergruppierungen begangen. Diese Erkenntnis ergibt sich neben der räumlichen- und zeitlichen Nähe der Taten, aus den Zeugenaussagen und den Personenbeschreibungen der Tankstellenmitarbeiter sowie der an den beiden Tatorten gesicherten Videoaufnahmen der Überwachungskameras an den Tankstellen. Auffallend ist dabei insbesondere, dass zwei der Täter bei den Überfällen die gleiche Kleidung trugen. Einer war bekleidet mit einer schwarzen Sporthose die weiße Streifen aufwies und mit einer großen "6" beflockt war. Der andere Täter trug eine dunkle Winterjacke mit hellem Pelzbesatz. Die bisherigen Ermittlungen zu den beiden vorliegenden Raubdelikten erbrachten keinen Hinweis auf die Täter. Daher fahnden die Ermittler der Kriminalinspektion Trier mit Fotos aus den Überwachungskameras und bitten Zeugen, sich zu melden. Hinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 0651 / 9779-2253 oder 2290.