Trier/Mainz. Mit einer gemeinsamen Kampagne möchten Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr in Rheinland-Pfalz für Respekt gegenüber den Einsatzkräften werben und der Öffentlichkeit bewusst machen, dass sie immer für die Bürgerinnen und Bürger da sind. Daher der Titel der Kampagne, die vor allem auf eine Verbreitung über die sozialen Medien ausgerichtet ist: #IMMERDA (Hashtag IMMERDA).

"Wenn ein Angehöriger einen Schlaganfall erleidet, es in der Wohnung des Nachbarn brennt oder bei Auseinandersetzungen Gewalt droht, wählen die Bürgerinnen und Bürger den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Dieses Gefühl der Sicherheit kann nicht genug Wert geschätzt werden", so Innenminister Roger Lewentz bei der Vorstellung der Kampagne im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz.

Teil der Kampagne ist ein von der Filmakademie Ludwigsburg produziertes Video, das die zentralen Botschaften vermittelt: Rettungs- und Einsatzkräfte bieten stets Hilfe, weil sie immer da sind. "Gerade mit dem Video möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sie für Hilfeleistung und gegenseitigen Respekt sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander einstehen und unsere Werte wie beispielsweise die gegenseitige Achtung verteidigen", betonte Lewentz.

Die Kampagne #IMMERDA knüpft an die laufenden Aktionstage der Landesregierung "Respekt. Bitte!" an. Bereits am vergangenen Dienstag hatten sich Minister Lewentz und Ministerpräsidentin Malu Dreyer deutlich gegen Gewalt und fehlende Wertschätzung gegenüber Einsatz- und Rettungskräften ausgesprochen. Das Video sowie ein ab heute sichtbarer Schriftzug #IMMERDA auf den rheinland-pfälzischen Einsatzfahrzeugen sollen Bürgerinnen und Bürgern bewusst machen: Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte ist nicht akzeptabel!

Lauperath. Ein Fußgänger ist am Donnerstagabend (21. März) bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 9 zwischen Lauperath und Lichtenborn schwer verletzt worden. In Richtung Lauperath unterwegs, war der Mann von zwei entgegenkommenden Pkw erfasst worden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Mann vom DRK in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall wurde aufgenommen von der Polizei Prüm.

Weinsheim. Am Montag (18. März) gegen 20:30 Uhr, teilte ein Lkw-Fahrer der Polizei in Prüm mit, dass er im Industriegebiet in  Weinsheim vier verdächtige Personen gesehen habe, die aus einem Pkw ausgestiegen und in Richtung eines Firmengeländes gelaufen seien. Durch die eingesetzten Polizeikräfte konnten am Einsatzort der fragliche Pkw und eine männliche Person festgestellt werden. Im Pkw wurden typische Einbruchsutensilien aufgefunden. Die Überprüfung des fraglichen Firmengeländes ergab, dass die Umzäunung aufgeschnitten und ein Fenster des Firmengebäudes eingeschlagen wurde. Die Person wurde daher vorläufig festgenommen. Die Fahndung nach den drei anderen Personen verlief zunächst ohne Erfolg. Gegen 04:00 Uhr konnten aufgrund der Meldung eines weiteren aufmerksamen Lkw-Fahrers drei weitere Tatverdächtige, die entlang der B 51, aus Richtung Prüm kommend, zu Fuß in Richtung Stadtkyll unterwegs waren, vorläufig festgenommen werden. Die vier Verdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier am 19.03.2019 dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Trier vorgeführt, der gegen sie Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an.