Foto: Polizei

Mehren. Am Freitagnachmittag ereignete sich gegen 15:20 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Koblenz ein schwerer Verkehrsunfall. Im Bereich des Autobahndreiecks Vulkaneifel wechselte ein Lkw auf den linken Fahrstreifen, um der Autobahn in Richtung Daun zu folgen. Unmittelbar nach dem Fahrstreifenwechsel fuhr ein Pkw, der sich bereits auf der linken Spur befand, auf den Lkw auf. Der 48-Jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vulkaneifel versuchte noch auszuweichen, konnte die Kollision jedoch nicht mehr vermeiden. Der Fahrer verstarb vor Ort an den schweren Verletzungen. Für die genaue Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Koblenz für 3 Stunden voll gesperrt.

Foto: Presse Feuerwehr VG Gerolstein

 

Hillesheim. In der Nacht auf Mittwoch, den 6. Mai 2020, sprengten bislang unbekannte Täter gegen 03:20 Uhr, in der Kölner Straße 6, in Hillesheim einen Geldautomaten der Kreissparkasse Vulkaneifel. Der Geldautomat befindet sich in einem freistehenden Pavillion auf dem Parkplatz der Fa. Lidl. Der Pavillon und der Geldausgabeautomat wurden durch das Feuer zerstört. Die Schadenshöhe steht bisher noch nicht fest. Derzeit ist auch noch nicht bekannt, ob Geld gestohlen wurde. Laut Zeugenaussagen verließ zum Tatzeitpunkt ein dunkler Audi den Tatort. Wer hat vor bzw. nach der Tat verdächtige/ungewöhnliche Beobachtungen in Hillesheim oder Umgebung gemacht? Hinweise nimmt der Lagedauerdienst des Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 06131/65-2350, jede Polizeidienststelle oder digital die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz entgegen: https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/

Der Fall in Hillesheim ist die vierte Sprengung eines Geldautomaten in Rheinland-Pfalz 2020. Im Vorjahr 2019 wurden insgesamt 22 Fälle registriert. Seit dem 1. September 2019 werden die zentralen Ermittlungen bei Geldautomatensprengungen in Rheinland-Pfalz durch das Landeskriminalamt geführt. Die Taten wurden in der Vergangenheit hauptsächlich von gut organisierten und professionell agierenden Gruppen aus dem Ausland begangen.

 

Prüm. Am Samstag (2. Mai) wurde eine Frau gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Gerberweg in Prüm beim Einladen ihrer Einkäufe ins Auto von einem angeblichen Polizeibeamten angesprochen. Der Mann mittleren Alters trug eine Uniform mit gelber "Polizei"-Regenjacke und eine dunkle Schirmmütze ohne Wappen. Er verlangte 20,- EUR in bar als Strafe dafür, dass sie keinen Mund-/Nasenschutz tragen würde. Die Frau war so perplex, dass sie das Geld bezahlte, obwohl ihr eigentlich klar war, dass sie auf dem Parkplatz keine Maske tragen müsse. Eine Quittung verlangte sie nicht. Der Mann verließ daraufhin zu Fuß den Parkplatz. Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass sie grundsätzlich kein Bargeld mehr kassiert. Wenn sie Zweifel haben, ob sie es mit einem echten Polizeibeamten zu tun haben, rufen sie die Polizei an oder lassen sie sich den Dienstausweis zeigen. Und selbstverständlich sollten sie stets eine Quittung verlangen.