Schönecken/Weinsheim. Am Samstag (22. Juni), kam es in Schönecken zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein niederländischer Pkw hat beim Wenden ein Garagendach beschädigt. Obwohl der Grundstückseigentümer ihm nachgerufen hatte, flüchtete der Fahrer. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei den Pkw über eine Stunde später auf der L 5 feststellen. Der Pkw wurde in extremen Schlangenlinien geführt. Ein erster Anhalteversuch in unmittelbarer Nähe zum ursprünglichen Unfallort scheiterte. Der Pkw-Fahrer verlangsamte zwar, fuhr aber trotz eindeutiger Anhaltezeichen ohne anzuhalten weiter. Nach kurzer Verfolgung konnte er dann aber gestoppt werden. Der 56-jährige Fahrer gab sofort an, alkoholkrank zu sein. Er hatte eine Atemalkoholkonzentration von 3,00 Promille und hatte keine gültige Fahrerlaubnis.

Am Sonntag (23. Juni) wurde in Weinsheim ein Pkw einer Kontrolle unterzogen. Bei dem 24-jährigen Fahrer aus dem Eifelkreis wurde Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Test ergab eine Konzentration von 2,07 Promille. Der junge Mann wird längere Zeit auf seine Fahrerlaubnis verzichten müssen und ohne MPU vermutlich nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Foto: Polizei

Landscheid. Am Samstag (22. Juni) ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf der L60 zwischen Landscheid und Großlittgen ein Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau verletzt wurde. Die 22Jährige fuhr mit ihrem PKW von Großlittgen in Richtung Landscheid und wurde dabei von einem Fahrzeugführer übersehen, der von Landscheid aus kommend in die entgegengesetzte Richtung fuhr und seinerseits nach links in Richtung Hof Hau abbiegen wollte. Da der entgegenkommende Fahrzeugführer bereits zum Abbiegen angesetzt hatte, musste die junge Frau nach rechts ausweichen und anschließend geradeaus in ein angrenzendes Feld fahren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Nach dem Verlassen der Fahrbahn durchfuhr sie jedoch den Straßengraben, woraufhin sich ihr Fahrzeug überschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Glücklicherweise wurde die Frau durch den Verkehrsunfall nur leicht verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an. Im Einsatz waren neben der Polizei Wittlich auch der Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber, sowie ein örtlicher Abschleppdienst.

Trier. Ein 22-jähriger Mann wurde am frühen Mittwochmorgen, 19. Juni, Opfer eines schweren Raubes durch zwei dunkelhäutige Täter, die zurzeit noch unbekannt und flüchtig sind. Das spätere Opfer betrat den Nells Park gegen 5 Uhr morgens über den Zugang Thyrsusstraße/Ecke Metternichstraße. Im Bereich einer dortigen Parkbank traf er auf die späteren Täter, unterhielt sich zunächst freundschaftlich mit ihnen und überließ einem der beiden Männer sein Mobiltelefon für ein kurzes Telefonat. Im weiteren Verlauf schlug einer der Täter ihm unvermittelt ins Gesicht und rang ihn nieder. Am Boden liegend bedrohte der zweite Täter das Opfer mit einem Messer. Dieser Täter nahm währenddessen die schwarze Geldbörse des 22-Jährigen aus dessen Jackentasche an sich. Beide Männer flüchteten unter weiteren Drohungen mit dem Mobiltelefon und dem geraubten Portemonnaie in den Park. Auf der Rückseite des weißen Mobiltelefons war ein schwarzer "Jägermeister-Aufkleber" angebracht. Das Opfer wurde durch den Angriff nur leicht verletzt und begab sich erst später selbstständig zur Polizei und erstattete Strafanzeige.

Täterbeschreibung: Der erste, schlagende Täter war ca. 22-24 Jahre alt, nahezu 2 m groß, dunkelhäutig mit sportlich-trainierter Statur. Er hatte einen Vollbart, kurz geschorene schwarze Haare, sprach gutes Deutsch mit leichtem Akzent. Bekleidet war er mit einem rotem Adidas Trainingsanzug mit weißer, pfeilartiger Applikation auf der Brust und schwarzen Nike Air Max Schuhen. Der zweite, bewaffnete Täter war ebenfalls ca. 22-24 Jahre, etwa 1,80 m groß, dunkelhäutig mit "normaler" Statur. Er hatte eine noch nicht verheilte Platzwunde (wie Cut) an der linken Wange, sprach gebrochenes Deutsch und zwischenzeitlich vermutlich marokkanisch. Er war bekleidet mit einem schwarzen Sweatshirt mit Kapuze, Trug eine beigefarbene, eng geschnittenere Hose mit Tarnmuster und Gummibund an den Knöcheln sowie weiße Nike Schuhe. Dem äußeren Anschein könnten die Täter nordafrikanischer Herkunft sein. Die Kriminalpolizei Trier hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0651/9779-2290 oder -2257 zu melden.