Bollendorf. Am Freitag (26. April) kam es gegen 13:56 Uhr aus bisher noch ungeklärterUrsache zu einem Dachstuhlbrand in Bollendorf. Das Feuer griff auch auf ein angrenzendes Wohngebäude über. Nach derzeitigem Sachstand erlitt eine Person infolge der Rauchentwicklung eine leichte Rauchvergiftung. Das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle. Bedingt durch die Löscharbeiten ist der Grenzübergang nach Luxemburg derzeit gesperrt. Der Verkehr in Bollendorf wird vor Ort umgeleitet.

Update:

Erste Ermittlungen ergaben, dass es vermutlich durch einen technischen Defekt zum Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen ist. Entgegen der ersten Meldung wurde keine Person verletzt. Das Mehrfamilienhaus ist jedoch unbewohnbar und einsturzgefährdet. Der Sachschaden liegt bei weit über 100.000 Euro. Das Feuer breitete sich auf die Dachgeschosswohnung eines angrenzenden Reihenhauses aus, das infolge dessen vermutlich ebenfalls nicht mehr bewohnbar ist. Bedingt durch die Löscharbeiten war der Grenzbereich nach Luxemburg kurzzeitig gesperrt. Die Durchfahrtsstraße des Brandortes ist aufgrund der Einsturzgefährdung des Gebäudes aktuell noch teilweise gesperrt. Neben der Polizei Bitburg waren auch mehrere Feuerwehren, THW und Rettungsdienst, sowie Einsatzkräfte der luxemburgischen Polizei und Feuerwehr in den Einsatz eingebunden.

Foto: Bundespolizei

 

Deesen. Am Donnerstagnachmittag (25. April) kam es auf der Schnellfahrstrecke zwischen Montabaur und Köln, Höhe Ortschaft Deesen, zu einem Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Vier Deutsche im Alter von 17-20 Jahren hatten in zeitlichen Abständen drei Mal Schottersteine auf beide Richtungsgleise gelegt. Drei Züge überfuhren die aufgelegten Steine, wobei bei Zweien Beschädigungen an den Radreifen eines Drehgestells festgestellt wurden. Beeinträchtigungen des Fahrkomforts waren die Folge; eine eingehende Untersuchung der betroffenen Züge wird durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Durch den Vorfall erhielten 10 Züge insgesamt 568 Minuten Verspätung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde durch die Bundepolizeiinspektion Trier gegen die vier jungen Männer eingeleitet.

Die ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke fahren Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und entwickeln eine enorme Druck- und Sogwirkung. Der Aufenthalt in unmittelbarer Schienennähe ist absolut lebensgefährlich und strengstens verboten. Ebenso ist das Bereiten von Hindernissen kein Jugendstreich, sondern eine schwerwiegende Straftat. Unabhängig davon können zivile Schadensansprüche gegen die Verursacher geltend gemacht werden.

Wittlich/Speicher. Ein 35-jähriger Mann aus einem Ort in der Verbandsgemeinde Speicher stand nach einem Hinweis im Verdacht, unerlaubt mit Drogen zu handeln. Im Rahmen der Ermittlungen durch das Rauschgiftkommissariat der Kripo Wittlich konnte der Verdacht so erhärtet werden, dass nach Antrag der Staatsanwaltschaft Trier ein Durchsuchungsbeschluss erlassen wurde. Dieser wurde am 24.04.2019 mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei und eines Diensthundeführers vollstreckt. In der Wohnung des Mannes wurden mehrere Hundert Gramm Amphetamin und Cannabis sowie deliktstypische Utensilien aufgefunden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese die Festnahme des Mannes an und beantragte eine Vorführung vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier. Der Mann, der an seiner Arbeitsstelle festgenommen worden war, wurde nach Anordnung der Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.