Bitburg. Am Freitag (3. Mai) wurde gegen 19.30 Uhr der Brand eines Hauses in der Bitburger Straße in Bitburg-Mötsch gemeldet. Nach dem schnellen Eintreffen der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bitburg vor Ort stellte sich heraus, dass nicht das Gebäude, sondern eine größere Menge Sperrmüll, welcher im Außenbereich nahe des Gebäudes gelagert war, in Brand geraten war - welcher kurz nach dem Eintreffen der Wehren auch schon gelöscht war. Da der Innenbereich des Gebäudes infolge der starken Rauchentwicklung völlig verqualmt war, mussten die Bewohner vorsorglich das Gebäude verlassen und wurden vom örtlichen DRK und Kräften der Feuerwehr logistisch versorgt, bis es nach Freigabe durch die Feuerwehr wieder gefahrlos betreten werden konnte. Personen wurde durch den Brand nicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Außenbereich des Gebäudes, der in einem höheren fünfstelligen Bereich liegen dürfte. Zwei zur Brandseite gelegene Wohnungen gelten derzeit als nicht bewohnbar. Die Bewohner wurden in einem städtischen Hotel untergebracht. Derzeit ist die Brandursache unbekannt. Durch die Kriminalpolizei wurden die Ermittlungen zur Klärung der Brandentstehung aufgenommen. Im Einsatz waren die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bitburg unter der Leitung des Kreisfeuerwehrispekteurs, Verantwortliche der Stadtverwaltung Bitburg, Kräfte des DRK Bitburg und des THW Bitburg, sowie der Polizei Bitburg. Zeugen, die zum Zeitpunkt der Brandmeldung und vorher Beobachtungen gemacht haben, die zur Klärung der Brandentstehung beitragen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bitburg unter 06561-96850, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hermeskeil. Ein Wohnhausbrand in Hermeskeil in der Züscher Str. wurde den Einsatzkräften kurz vor Mitternacht gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt stand das alte Bauernhaus bereits lichterloh in Flammen. Der 84-jährige Hausbewohner konnte von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Über die Ursache des Brandes ist derzeit noch nichts bekannt. Hierzu werden noch weitere Ermittlungen erfolgen. Die Schadenshöhe steht derzeit ebenfalls noch nicht fest. Im Einsatz waren insgesamt fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hermeskeil, Reinsfeld und Abtei, zudem ein Notarzt, ein Rettungswagen, ein Team der Kriminalpolizei Trier und zwei Einsatzfahrzeuge der Polizeiinspektion Hermeskeil.

Foto: Polizei

Trier. Dank der Aufmerksamkeit eines türkischen LKW-Fahrers nahm die Polizei am Montag, 29. April, gegen 9.30 Uhr, einen vermeintlichen Drogenkurier im Gewerbegebiet Trier-Euren-Zewen fest, der in zwei Sporttaschen ca. 39 Kg der illegalen Droge Extasy mit sich führte. Der LKW-Fahrer hatte seinen 41-jährigen Landsmann in den Niederlanden an Bord genommen, da dieser in die Türkei mitgenommen werden wollte - dem Ziel des Transports. Während eines Zwischenstopps im Industriegebiet Trier-Euren-Zewen konnte der Fahrer einen Blick in die beiden von seinem Fahrgast mitgeführten Sporttaschen werfen. Angesichts einer Menge in Plastik eingeschweißter gelber und grüner Pillen informierte der Mann die Polizei, die den vermeintlichen Drogenkurier daraufhin festnehmen konnte. Die Überprüfung des Gepäcks des 41-Jährigen förderte ca. 39 Kg Extasy in Pillenform hervor, was einer Anzahl von etwa 100.000 Pillen entspricht. Offenbar sollten die Drogen aus den Niederlanden in die Türkei geschmuggelt werden. Nach ersten Vernehmungen wurde der tatverdächtige Mitreisende auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier am 30. April dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der LKW-Fahrer konnte seine Fahrt nach den ersten Vernehmungen fortsetzen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drogen und zu den Hintergründen der Tat werden vom Rauschgiftkommissariat der Trierer Kriminalpolizei geführt und dauern an.