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Prüm: Willi Wehrhausen erhielt Bundeverdienstkreuz
Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:18 Uhr

Prüm. Willi Wehrhausen aus Prüm-Weinsfeld hat am Freitagnachmittag das Bundesverdienstkreuz, die höchste Auszeichnung, die das Land zu vergeben hat, erhalten.
Diese Ehrung, so Staatssekretärin Heike Raab vom rheinland-pfälzischen Innenministerium bei der Verleihung in der Verbandsgemeindeverwaltung. werde nur Personen zuteil, die sich über das übliche hohe Maß hinaus verdient gemacht hätten. Eine Voraussetzung, die Willi Wehrhausen in über zwei Jahrzehnten Tätigkeit als Kampfmittelräumer mehr als erfüllt hat. Der gelernte Forstarbeiter begann seinen Dienst beim KMRD 1988. 1992 wurde er verantwortlicher Kolonnenführer bei der Entmunitionierung des Geländes der ehemaligen Munitionsfabrik ESPAGIT in Hallschlag. 18 Jahre lang stand er hier in vorderster Reihe, hochgefährliche Weltkriegsrelikte, darunter Giftgasgranaten, zu bergen und zu räumen und gleichzeitig die Anwohner von der Notwendigkeit erforderlicher Beeinträchtigungen zu überzeugen. Dabei, erklärte sein ehemaliger Chef, Horst Lenz, habe Willi Wehrhausen durch permanentes Lernen ein enormes Wissen angehäuft. Er sei sehr stolz, mit ihm zusammengearbeitet zu haben.
Mit herzlichen Worten gratulierten in der Feierstunde Bürgermeister Aloys Söhngen, Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, Kreisbeigeordnete Rosi Biewer und Claudia Bies von der ADD Trier.
Willi Wehrhausen zeigte sich tief beeindruckt von der hohen Auszeichnung und der großen Resonanz, die die Verleihung schon im Vorfeld in der Bevölkerung ausgelöst habe. Rückblickend empfinde er tiefe Dankbarkeit, dass es in Rheinland-Pfalz bis jetzt noch keinen Unfall beim Kampfmittelräumdienst gegeben habe. Glück sei das nicht, betonte Wehrhausen, sondern das Ergebnis guter und gewissenhafter Arbeit.
















